MTB Racing Blog

1:10er Bericht aus Hennef


Hallo

Vergangenes Wochenende machten wir uns mit den 1:10ern auf nach Hennef. Einige befreundete Fahrer fahren dort recht regelmäßig, außerdem waren Megadrom und PASE durch Rennen besetzt. Wir trafen und dort mit Jörg und Steffan Schwies die die Bahn bereits von Rennen im Rockys Cup kannten.

Die Bahn versteckt sich etwas im Industriegebiet ist aber von der Autobahn aus sehr gut zu erreichen, was die Fahrzeit doch angenehm verkürzt. An die Indorbohn knüpft noch ein RC Shop und eine Outdoor Bahn an. Der Shop ist verhältnismäßig gut sortiert, und für das leibliche Wohl ist dort auch gesorgt. Als wir die Halle betraten fielen uns als erstes die doch recht beengten Platzverhältnisse auf. Auch die Strecke an sich ist sehr winklig und technisch anspruchsvoll.  Auf dieser Bahn ist man mit einem 27T Motor Schon sehr gut bedient, was ist wirklich ein krasser Gegensatz zum Megadrom in Geilenkirchen darstellt, wo man sich mit Motoren der Stock Klasse doch etwas untermotorisiert vorkommt.

Wir packen erst einmal unser Equipment aus, an dem sich, bis auf neue Akkus (LRP 4100 Stock spec. der untersten Selektionsstufe) seit 2 Jahren nicht geändert hat. Ebenfalls so lange wurden auch unsere Autos nicht mehr bewegt, was doch zur ein oder anderen Schwierigkeit führte- ein 1:5er läst sich doch etwas anders fahren.

Ich verbaute in meinem Corally ist einmal einen CE 4 Motor und dann ging es ab auf die Piste. Der erste Eindruck täuschte nicht, die Strecke war wirklich sehr winklig und anspruchsvoll. Ich brauchte einige Runden um mich an das neue Fahrgefühl und die enge Strecke zu gewöhnen. Die Bahn baute in Verbindung mit meinen Moosgummi Reifen sehr viel Grip auf, und das Fahrverhalten meines Corally´s war mir doch ein wenig zu agil, das sollte allerdings das kleinere Übel sein. Nach ein paar Runden fehlte mir jedoch etwas der Vortrieb. Der Motor kam nicht so recht und wenn nur mit Verzögerungen auf Drehzahl und das Auto fuhr im Allgemeinen recht ruckelig. Also wieder zurück an den Schrauberplatz und einen anderen Motor und Akku ausprobiert. Doch es änderte sich nichts. Ich hatte sogar das Gefühl das sich die Lage verschlimmert hatte. Das Auto meines Vaters lies sich nach aufziehen anderer Reifen sehr gut und einfach fahren. Allerdings war es ja nicht der Sinn der Sache mit dem Auto meines Vaters zu fahren, ich wollte mich schließlich auch an die 4PK gewöhnen. Also wieder zurück zum Schrauberplatz und alle Lötstellen nachgelötet. doch auch das brachte keiner Verbesserung. Ein anderer Fahrer meinte dann es könnte eigentlich nur am Fahrtenregler liegen, und leite mir freundlicherweise seinen Ersatzregler. Damit waren die Probleme verschwunden und das Auto lies sich wesendlich kontrollierter beschleunigen obwohl der Regler nicht richtig abgestimmt war. Ich konnte natürlich nicht die ganze Zeit mit dem Regler fahren so musste ich wieder auf meinen alten zurückgreifen. Auch ein Versuch mit einem Entstörkondensator den ich mir auch ausgeliehne hatte brachte keine Besserung und so musste ich mit einem ruckeligen Fahrverhalten und wenig Leistung vorlieb nehme. Da dass natürlich nicht wirkliche Spaß macht fuhr ich noch einiges Akkus mit dem X-Ray meines Vaters, und nach 6 Uhr verabschiedeten wir uns dann auch und ich fuhr etwas enttäuscht nach Hause.

Ich möchte diesen Winter noch einige male mit dem 1:10er unterwegs sein, um nicht aus der Übung zu kommen, allerdings muss ich wohl erst einmal einen neuen Fahrtenregler besorgen was das Budget für den 1:5er wieder etwas reduziert.

Mit freundlichen Grüßen Tom Bräuer

13. Januar 2009 - Geschrieben von | 1:10 er

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